Pimp the Dory
Zitat von Gerald Trumpp am 1. Januar 2026, 17:09 UhrNach dem psychedelischen 0,5 km/h-Wind-Segeln im Sommer hatte ich ja meine Liebe zur Sam Coen wiederentdeckt, die ich ja kaum mehr gesegelt hatte. Und bei steifer Brise, mit einer Ixylon im Nacken, konnte ich feststellen, dass die Dory schnell war, aber von der Schräglage noch einiges an Reserven hatte. So reifte der Entschluss, das Hauptsegel von 5 auf 6,5qm zu vergrößern, was dann zusammen mit der kleinen Fock etwa 7,5 Segelfläche ergibt. Das neue Segel wird bei Gutmann in Konstanz gerade gemacht. Das bedeutet aber, dass Mast und Baum verlängert werden müssen. Außerdem sollte die Dory ein paar Überarbeitungen bekommen. Sie ist ja schließlich auch schon 5 Jahre alt! Also wurde die Werft in der Eichenstraße, der Geburtsort legendärer Sperrholzboote 😁, (also der Platz unter dem Sonnensegel) wiedereröffnet.
Gleich vorweg: Der Winter ist wirklich eine üble Zeit für Arbeiten am Boot. Weder hinterm Haus noch in der Garage läuft das gut ... in der Kälte bindet das Epoxy ewig lange nicht, Leim und Lack desgleichen. Selbst mit 4 KW Heizlüfter war die Garage nicht über 10-15°C zu bringen. Was im Sommer in Stunden geht, dauert im Winter Tage. Nun denn ...
- Die Unterseite des Rumpfes bekam eine neue Schutzschicht, eine Mischung aus 80% Epoxy und 20% Graphit. Ich bin mal gespannt, wie sich das bewährt, es soll sehr abriebfest sein
- Lenzpumpe und Batterie habe ich amputiert, dafür die mittlere Ruderbank annähernd doppelt so breit gemacht, damit ich ordentlich Auftriebskörper in Form von Isolierplatten aus dem Baugewerbe einbauen konnte
- Die Dory bekam endlich die stylischen durchbrochenen Dollborde, die die Goat schon hat. Die versteifen das Boot nicht nur, sie sind auch wirklich praktisch, weil man überall etwas anbinden kann
- Der schon mehrfach abgebrochene Auslegerarm (tiller yoke) am Ruder aus Sperrholz wurde durch eine zweiseitige Neukonstruktion nach Originalzeichnung der historischen Alpha-Dorys ersetzt. Damit kann ich dann auch eine Steuerbremse wie bei der Goat einbauen. Das Ruder der Dory ist bei langsamer Fahrt bisher immer quergeschlagen, sobald man es losließ. Das nervte.
- Den Mast habe ich verlängert, von 4,30m auf 4,80m, denn das neue Segel hat rund 3,8m Höhe statt 3,3m
- Den Baum muss ich noch um 30cm verlängern ... aber bei der Kälte im Moment fehlt mir schlicht die Motivation 🙂
Wenn das neue Segel fertig ist, geht's weiter. Spätestens im Februar. Dann kann ich mir auch Gedanken machen über eine Aufstell-Hilfsvorrichtung für den Mast. Der muss ja zusammen mit Baum und Segel bei jedem Aufbau aufgerichtet und nach dem Segeln wieder umgelegt werden - und mit dem größeren Segel und den verlängerten Baum/Mast ist das Ganze ja noch schwerer! Es gibt dazu mehrere Ansätze/Ideen - welche davon mit welchen Nachteilen umsetzbar ist, wird sich dann zeigen 🙂
Nach dem psychedelischen 0,5 km/h-Wind-Segeln im Sommer hatte ich ja meine Liebe zur Sam Coen wiederentdeckt, die ich ja kaum mehr gesegelt hatte. Und bei steifer Brise, mit einer Ixylon im Nacken, konnte ich feststellen, dass die Dory schnell war, aber von der Schräglage noch einiges an Reserven hatte. So reifte der Entschluss, das Hauptsegel von 5 auf 6,5qm zu vergrößern, was dann zusammen mit der kleinen Fock etwa 7,5 Segelfläche ergibt. Das neue Segel wird bei Gutmann in Konstanz gerade gemacht. Das bedeutet aber, dass Mast und Baum verlängert werden müssen. Außerdem sollte die Dory ein paar Überarbeitungen bekommen. Sie ist ja schließlich auch schon 5 Jahre alt! Also wurde die Werft in der Eichenstraße, der Geburtsort legendärer Sperrholzboote 😁, (also der Platz unter dem Sonnensegel) wiedereröffnet.
Gleich vorweg: Der Winter ist wirklich eine üble Zeit für Arbeiten am Boot. Weder hinterm Haus noch in der Garage läuft das gut ... in der Kälte bindet das Epoxy ewig lange nicht, Leim und Lack desgleichen. Selbst mit 4 KW Heizlüfter war die Garage nicht über 10-15°C zu bringen. Was im Sommer in Stunden geht, dauert im Winter Tage. Nun denn ...
- Die Unterseite des Rumpfes bekam eine neue Schutzschicht, eine Mischung aus 80% Epoxy und 20% Graphit. Ich bin mal gespannt, wie sich das bewährt, es soll sehr abriebfest sein
- Lenzpumpe und Batterie habe ich amputiert, dafür die mittlere Ruderbank annähernd doppelt so breit gemacht, damit ich ordentlich Auftriebskörper in Form von Isolierplatten aus dem Baugewerbe einbauen konnte
- Die Dory bekam endlich die stylischen durchbrochenen Dollborde, die die Goat schon hat. Die versteifen das Boot nicht nur, sie sind auch wirklich praktisch, weil man überall etwas anbinden kann
- Der schon mehrfach abgebrochene Auslegerarm (tiller yoke) am Ruder aus Sperrholz wurde durch eine zweiseitige Neukonstruktion nach Originalzeichnung der historischen Alpha-Dorys ersetzt. Damit kann ich dann auch eine Steuerbremse wie bei der Goat einbauen. Das Ruder der Dory ist bei langsamer Fahrt bisher immer quergeschlagen, sobald man es losließ. Das nervte.
- Den Mast habe ich verlängert, von 4,30m auf 4,80m, denn das neue Segel hat rund 3,8m Höhe statt 3,3m
- Den Baum muss ich noch um 30cm verlängern ... aber bei der Kälte im Moment fehlt mir schlicht die Motivation 🙂
Wenn das neue Segel fertig ist, geht's weiter. Spätestens im Februar. Dann kann ich mir auch Gedanken machen über eine Aufstell-Hilfsvorrichtung für den Mast. Der muss ja zusammen mit Baum und Segel bei jedem Aufbau aufgerichtet und nach dem Segeln wieder umgelegt werden - und mit dem größeren Segel und den verlängerten Baum/Mast ist das Ganze ja noch schwerer! Es gibt dazu mehrere Ansätze/Ideen - welche davon mit welchen Nachteilen umsetzbar ist, wird sich dann zeigen 🙂
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Zitat von Detlef Spötter am 2. Januar 2026, 14:18 UhrDas sieht ja edel aus! Das freut mich, dass dich die Finger wieder jucken in der Sperrholzwerft!
Wir warten übrigens noch auf den Zweimaster am Kriegersee!
Das sieht ja edel aus! Das freut mich, dass dich die Finger wieder jucken in der Sperrholzwerft!
Wir warten übrigens noch auf den Zweimaster am Kriegersee!
Zitat von Gerald Trumpp am 2. Januar 2026, 19:51 UhrDer Zweimaster war schon dort (mit Michael Konjen). Aber natürlich steht er für Probesegeln offen 🙂
Der Zweimaster war schon dort (mit Michael Konjen). Aber natürlich steht er für Probesegeln offen 🙂
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